17.7.11

der ruhige Moment

So richtig von Hand male ich im Alltag eigentlich nur wenn ich vor mich hin kritzle oder wenn ich etwas skizziere. Dafür mach ich es recht gerne. Schon immer habe ich in den Ferien mein Notizbuch gezückt und rumgezeichnet was vor meinem Auge stand. Das Ganze hat ja etwas beruhigendes. Das Bild braucht kein Hit zu sein, braucht keine weiterführende Aussage, keinen Sinn, keine schönen Farbkombinationen und man muss sich keine weiteren Gedanken zum Bild machen, sonder muss einfach nur zeichnen, schauen und sich wohlfühlen. Vielleicht gerade darum gelingt es mir in Basel nicht so gut mich irgendwo hinzusetzen und einfach zu zeichnen. So einfach das zeichnen nämlich ist, umso schwieriger ist es sich diesen ruhigen Moment zu nehmen. So sind meine ersten drei Bilder entstanden als ich wartete und nicht aus einem bewussten Entscheid.
Oben: BHF SBB, Unten: vor der Cargo Bar, beides im Juni




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